Astrowis

Aufbruch zu den Sternen – Raumfahrt zu den Planeten

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Der Titan umkreist jetzt den Saturn

Der Saturn mit seinen über achtzig Monden wird bei uns in Müllrose nur mit den fünf größten Monden ausgestattet werden. Die anderen Monde sind zu klein, um sie noch sichtbar darstellen zu können. Der Start erfolgte jetzt mit dem größten Mond, dem Titan. Auch hier hat sich ein Pate, Herr Thomas Kühl aus Müllrose, gefunden. Herr Kühl wirkt hier aber nicht als Bürgermeister von Müllrose, sondern als Privatperson. Der Titan hat auch seine Besonderheiten. Er hat u.a. als einziger Mond des Sonnensystems eine richtige Atmosphäre. Dadurch ist der Titan neben der Erde auch der einzige Himmelsköper in unserem Sonnensystem, auf dem es regnet. Er besitzt Flüsse und Seen, vielleicht sogar Meere. Allerdings ist er so kalt, ca. -180°C, dass Wasser als Flüssigkeit für die Gewässer und den Regen nicht in Frage kommt. Die treibenden Flüssigkeiten sind Methan (auch als Hauptbestandteil vom Erdgas bekannt) und Äthan. Also auf dem Titan ist sicherlich Gas billig zu haben à keine Gaskrise. Leider nur etwas weit weg. Leider kann unser Sponsor diese riesige Entfernung auch nicht verkleinern.

Bild: Einweihung des Titans mit Sponsor Thomas Kühl (Bildmitte), Vereinsvorsitzenden Dr. Manfred Dietrich, Hund Coffee und Kreios/Besucher vom Titan 

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Die Erde hat jetzt ihren Mond bekommen

Die Erde hat imgegensatz zum Jupiter glücklicherweise nur einen Mond. Eine scheinbare einfache Aufgabe! Aber ganz so einfach ist auch wieder nicht. Deshalb möchten wir uns sehr herzlich bei der Familie Dr. Wolfgang Lassen bedanken, die als Sponsoren die Patenschaft über den Mond übernommen haben. Der Mond ist aus den Trümmern des Zusammenstoßes der Erde mit einem marsgroßen Planeten entstanden. Er ist quasi ein Sohn der Erde und gleichzeitig aber auch ein kleiner Schlingel. Er versucht sich unter zu Hilfenahme des physikalischen Gesetzes vom Erhalt des Drehimpulses in einem geschlossenen System sich von der Erde abzunabeln und die Entfernung langsam aber kontinuierlich zur Erde zu vergrößern. Deshalb wird es in ein paar Millionen Jahren auch keine totale Sonnenfinsternis geben. Der Mond ist dann zu weit von der Erde entfernt, um noch die Sonnenscheibe vollständig zu verdecken. Die Familie Dr. Wolfgang Lassen muss deshalb darauf achten, dass der Mond sich in unserem kleinen Sonnensystem sich wie eine braver Sohn verhält und uns noch lange erhalten bleibt.

Impressionen von der Einweihung

Unsere Sponsoren, Gäste und Vereinsmitglieder

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Die ersten Monde erobern unser kleines  Sonnensystem

Nachdem wir alle acht Planeten und die Sonne als die großen Macher im Sonnensystem installieren konnten, haben wir uns einer neuen Klasse von Himmelskörpern zugewandt. Damit kommen wir der Verpflichtung nach, unsere Ankündigungen jetzt in die Tat umzusetzen. Tatkräftig unterstützt wurden wir von der Familie Krätschmer aus Dubrow und der Familie Busch aus Müllrose. Beide Familien sorgten für die finanziellen Mittel und übernahmen jeweils die Sponsorenrolle für je einen Jupitermond.

Beide Monde befinden als Begleiter des Jupiters in seiner unmittelbaren Umgebung. Bei einem Besuch wird Ihnen sofort auffallen, dass die Monde nicht sehr weit weg von ihrem Planeten sind. Es sind nur mehrere hunderttausend Kilometer, also gleich um die Ecke. Die Monde sind eben ihrem Planten eng verbunden und kuscheln gern mit ihm bzw. mit den anderen Monden. Dadurch haben Sie keine langen Wege, um das gesamte Jupitersystem zu erkunden.

Familie Krätschmer übernahm die Aufgabe, den Jupitermond Ganymed einen Platz in unserem Sonnensystem zu sichern. Ganymed ist mit einem Durchmesser von über 5000 km der größte Mond in unserem Sonnensystem, sogar größer als der Planet Merkur. Ganymed ist in der römischen Mythologie der Mundschenk von Jupiter. Seine Hauptaufgabe ist, Jupiter mit reichlich Wein zu versorgen. Von den vier sogenannten Galilei´schen Monden ist er der einzige männliche Vertreter. Diese vier Monde waren die ersten Himmelsobjekte, die mit dem Fernrohr von dem berühmten Gelehrten Galileo Galilei entdeckt wurden. Galilei richtete dieses neue Instrument (Fernrohr) auf den Jupiter und sah vier kleine Punkte, die offensichtlich den Jupiter umkreisten. Die Entdeckung widerlegte damit endgültig den angedachten Sphären- oder Schalenaufbau des Weltalls. Außerdem waren die vier Objekte die ersten Monde, die neben dem Erdmond entdeckt wurden.

Damit kommen wir zu dem zweiten Jupitermond, der sein Dasein der Familie Busch verdankt. Dieser Mond ist, wie bereits oben angekündigt, weiblich und heißt Europa. Die Namensherkunft ist ähnlich dem des Namens unseres Erdteils. Europa war eine Geliebte von Jupiter, die er für ein Techtelmechtel als Stier verkleidet nach Europa (Kreta) entführte. Europa ist ein sehr interessanter Eismond. Sie ist von einer kilometerdicken Eisschicht bedeckt, unter der sich ein riesiger 100km tiefer Salzozean befindet. Aufgrund der Gezeitenkräfte des Jupiters ist das Wasser warm und könnte Leben bergen. Eine Sonde, die Ende des Jahrzehnts starten soll, soll dies erkunden.

Die anderen zwei Jupitermonde, Io und Kallisto, warten noch auf eine Hilfestellung durch großzügige Mäzene. Die nächsten Aktionen in unserem Sonnensystem wird zwei weitere Monde betreffen, die sich aber andere Planeten ausgesucht haben und aktuell im Bau sind. Es gibt neben den Jupitermonden auch noch Saturn-, Uranus- und Neptunmonde, die sich auch gerne präsentieren wollen und dringend nach Unterstützung lechzen. Wer Interesse hat, bitte hinsichtlich der Absprache unter Telefon 01739154985 oder der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Impressionen von der Einweihung

Unsere Sponsoren, Gäste und Vereinsmitglieder

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Sponsoren bei der Arbeit:

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Die neuen in Aktion:

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Schwitzen mit zwei Sonnen in Müllrose

Nach einer langen Periode des Wartens, die immer wieder durch Lieferengpässe entstand, konnten wir unser großes Objekt, die Sonne, endlich der Öffentlichkeit übergeben. Die Mitglieder des Vereins AstroWis hatten dazu am 18.06.2022 ein kleines Fest vorbereitet, um feierlich den ersten Bauabschnitt des Modells des Sonnensystems einzuweihen. Wir hatten dazu alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen. Trotz der außergewöhnlichen heißen Temperaturen haben sich die Freunde der Astronomie auf dem Weg in den Rathaushof gemacht. Um 10:00 Uhr wurde die Veranstaltung vom Vereinsvorsitzenden, Dr. Manfred Dietrich, eröffnet. Zunächst stellte er die Mitglieder des Vereins vor. Er begrüßte den Bürgermeister von Müllrose, Herrn Thomas Kühl, und bedankte sich bei ihm für die Erlaubnis, den Rathaushof für die Einweihungsfeier nutzen zu dürfen. Außerdem begrüßte er die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Müllrose, Frau Katharina Simunovic, den Pfarrer der Kirchengemeinde Herrn Matthias Hirsch, sowie die Amtsleiterin Finanzverwaltung des Amtes Schlaubetal, Frau Claudia Garz.
Anschließende erläuterte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Ingo Perschke kurz den Aufbau des Modells des Sonnensystems. Aktuell stehen neben der Sonne die acht Planeten zur Besichtigung zur Verfügung. Alles, die Abstände in der Luftlinie zwischen den Objekten und die Größe der Objekte, ist im gleichen Maßstab von 1:1Mrd. realisiert. Das Sonnensystem kann auch bei offiziellen Begehungen, die durch den Verein organisiert sind, erkundet werden. Herr Remo Pfeiffer, ein weiteres Vereinsmitglied, erläutert die Möglichkeit, mittels der Suche im Geocaching die einzelnen Standorte zu erkunden und gleichzeitig auf Abenteuersuche zu gehen. Der Bürgermeister, Herr Kühl, richtete noch besondere Grußworte an die Besucher und bedankte sich für den hervorragenden Einsatz des Vereins bei der Werbung für Müllrose und das gesamte Schlaubetal.
Anschließend bedankte sich der Vereinsvorsitzende im Namen aller Vereinsmitglieder bei den Sponsoren. Ein großes Dankeschön ging zunächst an die sehr emsigen Vereinsmitglieder, die mehr als 1000 Arbeitsstunden bisher investiert haben, um die Attraktion „Planetenweg“ umzusetzen. Mit einer kleinen Geschichte aus dem Neuen Testament der Bibel, dem Gleichnis „Scherflein der Witwe“ aus dem Lukas-Evangelium Kapitel 21, lobte er jede noch so kleine, wenn auch anonyme Spende. Ohne die vielen Beiträge wäre die Realisierung der Sonne unmöglich gewesen. Anschließend nannte er die offiziellen Spender in der Reihenfolge der eingegangenen Spenden. Sie sind teilweise auf der Sponsorenplatte verewigt, oder auf der Internetseite des Vereins zu erkennen. Insgesamt wurde bisher ca. 16.000 Euro für den Planentenweg gespendet.
Anschließend wurden die zwei Stelen neben der Sonne von zwei Mitgliedern des Sponsoren-Teams, der Volksbank-Raiffeisen Oder-Spree, vertreten durch Herrn Mario Brösecke, und der Firma Freyer Bauunternehmen GmbH, vertreten durch Herrn Thomas Marsch, in einem feierlichen Akt enthüllt. Damit war der Startschuss für die Übergabe der Sonne gegeben. Herr Brösecke hatte noch eine besondere Überraschung der Volksbank-Raiffeisen Oder-Spree für den Verein in Form von Tassen mit der Abbildung des Sonnensystems auf Lager. Nun können aber alle Besucher auch Selbstporträts/Selfies der besonderen Art machen. Die Spiegelung in der Sonnenkugel ergibt einen besonderen Effekt. Ausprobieren ist angesagt!
Nach dem offiziellen Teil lud der Verein zu einem kleinen Imbiss ein, der von der FDP-Regionalgruppe Niederlausitz (Nord), der FDP-Ortsgruppe Müllrose und der Privatperson Thomas Kühl gesponsert und von den Vereinsmitgliedern in reger Tätigkeit vorbereitet wurde. Der Imbiss wurde auch zu einem regen Austausch zwischen den Anwesenden genutzt.

Die Redner:

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Die Spomsoren:

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Unsere Gäste:

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Unsere Sonne:

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 Unser berühmtes Blaues Loch:

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Ausflug zu den „Wettermachern“

Am 12. Februar unternahmen die Mitglieder des Vereins zusammen mit Familienangehörigen und einem Austauschschüler aus Kolumbien einen gemeinsamen Ausflug zum Wettermuseum. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen. Nach der Abwicklung der Formalitäten nahm uns Herr Lembke unter seine Fittiche. Unseren Rundgang begannen wir mit den Außenanlagen, u.a. durften wir das Windenhaus einmal um seine Achse drehen. Dies geschah zwar manuell, aber es ging dank der guten Lagerung und Schmierung leichter als zunächst gedacht. Im Windenhaus waren nicht nur Gerätschaften zu sehen, sondern auch der einzige Einschuss, der das Gebäude im zweiten Weltkrieg traf. Danach ging es in die Ballonhalle. Von außen betrachtet ein Holzbau, dessen Form vom Tropical Island abgekupfert sein könnte. In dem Gebäude ist u.a. eine sehr interessante Ausstellung mit den verschiedenen Arten von Wetterdrachen beheimatet. Die Weltrekordhöhe für den Aufstieg eines Wetterdrachens beträgt fast 10.000 m und wurde in Lindenberg erzielt. Der Rekord ist noch heute gültig!!!! Außerdem durften wir mit Hilfe von bestimmten Geräten Donner, Regen und Wind nachmachen. Vor dem Klimazaun machten wir nicht nur unser Gruppenfoto, sondern konnten auch sehr anschaulich wahrnehmen, wie die in Lindenberg gemessene Jahresdurchschnittstemperatur kontinuierlich in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Unsere letzte Station war das Besucherzentrum mit seiner umfangreichen Wissensvermittlung und seinen physikalischen Geräten und Experimenten. Man kommt nur über das Öffnen von Schubfächern und Türchen an die interessanten Exponate, also Kopf und Hand anstrengen sind gefragt.
Fazit:
Wir möchten uns für die sehr informative und abwechslungsreiche Führung durch Herrn Lemke recht herzlich bedanken. Das Wettermuseum ist mehr als einen Besuch wert. Es ist eine hervorragende Mischung aus Information, Experimenten und Historie. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Das Wettermuseum ist ein echter Hingucker.

Link zum Wettermuseum: https://www.wettermuseum.de/

Unsere Truppe vor dem Klimazaun                                                                                                Besucherzentrum des Wettermuseums      

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Gewiitermaschine                                                                                                                        Im Museum

Gewittergeräuschvorrichtung in Ballonhalle                                20220212 112528

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